211service.com
Der Wettbewerb in der KI-Cloud verschärft sich und Amazon hat gerade einen großen Schritt gemacht
Kategorie: Silicon Valley Gesendet 30. NovDie Cloud ist nicht mehr nur ein Datendepot – sie ist ein KI-Schlachtfeld, und Amazon will alle Angreifer schlagen, um sich zu unterwerfen.
Das ätherische digitale Reich, das wir als Cloud kennen, begann als entfernter Ort, um Dateien zu speichern und Code auszuführen. Kombinieren Sie beides – Daten und Algorithmen – und Sie haben den idealen Ort, um KI auszuführen, sie Informationen durchforsten und intelligente Dinge damit anstellen zu lassen. Große Technologieunternehmen wissen das, und wie wir bereits erklärt haben, ist der Wettbewerb um die Bereitstellung von KI auf Remote-Servern als Dienstleistung für Entwickler heftig geworden. Jetzt sind dem Cloud-Computing-Marktführer Amazon Web Services KI-versierte Firmen wie Microsoft und Google auf den Fersen.
Doch bei einer Veranstaltung in Las Vegas am Mittwoch machte Amazon deutlich: Herumschubsen ist keine Option. Tatsächlich ist es kündigte eine Reihe neuer KI-Dienste an von dem es hofft, dass es ihm ermöglichen wird, die Konkurrenz abzuwehren und seinen Cloud-Vorsprung zu behaupten.
Das wichtigste unter den neuen Angeboten ist eine Reihe von handelsüblichen KI-Softwarepaketen, die Benutzer auf den Servern von Amazon ausführen können. Es gibt Transcribe, das Sprache in Audiodateien in sauberen, zeitgestempelten, interpunktierten Text umwandelt. Translate verwendet Deep Learning, um Texte zwischen sieben Sprachen zu verschieben. Comprehend kann Stimmungen in Text erkennen. Und Rekognition kann Personen, Aktivitäten und Objekte in Videos erkennen und verfolgen. Nichts davon ist eine neue Technologie, aber die Idee hier ist, es neuen Entwicklern leicht zu machen, KI in der Cloud von Amazon zu nutzen.
An anderer Stelle hat das Unternehmen auch eine KI-Entwicklungsplattform namens SageMaker eingeführt, die es Entwicklern erleichtern soll, ihre eigenen neuronalen Netze aufzubauen und zu trainieren und sie auf Datensätzen im Petabyte-Bereich auszuführen. Und es gibt auch eine neue Deep-Learning-fähige programmierbare Videokamera namens DeepLens (siehe Abbildung oben), die leistungsfähig genug ist, um ihre eigenen KI-Algorithmen auszuführen, und anscheinend als Tor für Entwickler gedacht ist, die gerne verstehen möchten, was KI in Kombination leisten kann mit Hardware.
All dies sendet eine sehr klare Botschaft von Amazon: Es möchte die Verwendung von KI in seiner Cloud so einfach wie möglich machen, als würde man (fast) ein paar Dateien auf Dropbox werfen. Es ist ein kluger Schachzug, und insbesondere die Standardalgorithmen werden sich zweifellos als beliebt bei Unternehmen erweisen, die mit der Verwendung von KI beginnen möchten, aber nicht genau wissen, wie. Wird es ausreichen, Rivalen abzuwehren? Das wird sich noch zeigen.