Brit d'Arbeloff, SM '61

Brit d’Arbeloff war die erste Frau, die einen Abschluss in Maschinenbau an der Stanford University machte, und hatte es schwer, einen Job zu finden – obwohl sie als Klassenbeste abschloss. Zu Hause in Chicago fand sie jedoch Arbeit in der Raketentechnik, bevor sie nach Cambridge zog, um den Heiz- und Kühlbedarf für Hochgeschwindigkeitsflugzeuge zu analysieren. Da sie sowieso häufig in der MIT-Technikbibliothek recherchiert war, entschied sie sich für einen Master. Die Arbeit im Maschinenbau-Studium lief gut, aber als seltene Studentin der Ingenieurwissenschaften konnte sie keinen Fakultätsberater bekommen, der ihr Zugang zu Forschungslabors gewährte. Ihre Abschlussarbeit sollte auf Theorie basieren, nicht auf Praxis. Diese Erfahrung hinterließ keinen positiven Eindruck.





D'Arbeloff engagierte sich wieder für das Institut, als ihr verstorbener Ehemann Alexander d'Arbeloff '49 von 1996 bis 2003 den Vorsitz der MIT Corporation führte. Sie engagierte sich zunehmend als Mitglied der Corporation, des Corporation Development Committee und Gastausschüsse für Sozialwissenschaften und für Linguistik und Philosophie. Sie und ihr Mann gründeten den d’Arbeloff Fund for Excellence in Education, um innovative Ideen zum Lernen und Wohnen in die Realität umzusetzen.

Heute ist sie eine MIT-Enthusiastin, die als Vorsitzende des Council for the Arts zu einem kreativeren Campus-Erlebnis beiträgt. Ihr Ziel ist es, so viele Menschen wie möglich für das Kunstprogramm zu gewinnen, sagt d’Arbeloff. Das ist eines der Dinge, die das MIT zu einem ganz anderen Ort gemacht haben als zu meiner Studienzeit. Die andere Sache ist, ungefähr die Hälfte Frauen zu haben. Aber ich denke, die Künste spielen eine Rolle dabei, das MIT zu einem viel aufregenderen und kreativeren Ort zu machen.

Als Aktivistin für Frauen im Ingenieurwesen hat sie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf, Familie und Freiwilligenarbeit. Von 1964 bis 1974 legte sie eine Karrierepause ein, um vier Kinder zu bekommen, kehrte dann aber als Programmiererin und Systemanalytikerin zu einer Softwarefirma zurück, die bald von Teradyne übernommen wurde, der Firma, die ihr Mann gründete. Nach einer Zeit dort und fünf Jahren als Co-Leiterin einer Bekleidungsboutique zog sie sich 1990 zurück, um Romane zu schreiben, sich ehrenamtlich zu engagieren und in der Nähe ihrer Kinder und Enkel zu bleiben.



Derzeit bietet das MIT die beste Ausbildung der Welt, sagt sie. Da immer mehr Frauen in die Technik einsteigen, beschäftigen wir uns mit Dingen, die der Welt wirklich nützlich sind – es ist nicht nur das nächste coole Gadget.

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