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Der 32-Milliarden-Dollar-Aufkauf von ARM ist eine riesige Wette auf das Internet der Dinge
Das japanische Telekommunikations- und Internetunternehmen SoftBank erlangt die Kontrolle über die Technologie, mit der die meisten mobilen Geräte der Welt betrieben werden, und verfügt über die finanziellen Mittel, um aggressiver mit Intel zu konkurrieren.
SoftBank gibt 32 Milliarden US-Dollar aus, um ARM Holdings zu kaufen, das die Chips lizenziert, die nicht nur in Smartphones, sondern auch in einer wachsenden Zahl von mit dem Internet verbundenen Haushaltsgeräten und jetzt sogar in Supercomputern verwendet werden. Seine Chips sind vor allem für ihre Energieeffizienz bekannt, weshalb sie sich als so beliebt erwiesen haben – sie verlängern die Akkulaufzeit in Smartphones und senken die Stromrechnungen für größere Geräte. Zu den Unternehmen, die ARM-Designs lizenzieren, gehören Apple, Qualcomm und Nvidia.
Intel dürfte sich um den Kauf besonders Sorgen machen. Der einst dominierende Chiphersteller verpasste den Anschluss an Chips für mobile Geräte und ermöglichte es ARM, den Sektor zu dominieren. Die Übernahme durch Softbank könnte ARM weitaus mehr Ressourcen geben, um in Produkte zu investieren, die den Marktanteil von Intel weiter untergraben. Darunter könnte vor allem Hardware für das Internet der Dinge sein, für die die Chips gut geeignet sind.
SoftBank, das neben vielen anderen internationalen Immobilien eine Mehrheitsbeteiligung an Sprint in den USA besitzt, verspricht, den markenunabhängigen Ansatz von ARM beizubehalten, bei dem es Technologie an mehrere Partner lizenziert. Das wird sehenswert sein. Angesichts der marktbeherrschenden Stellung von ARM könnten selbst subtile Änderungen in der Art und Weise, wie es Rechte an Prozessordesigns gewährt, tiefgreifende Auswirkungen auf die Smartphone- und Tablet-Industrie haben.
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