Elektronenwellen

Photonen – Lichtteilchen – sind gut darin, Energie und Informationen durch den Raum zu transportieren; Elektronen sind es nicht, aber sie sind leichter zu kontrollieren. Viele moderne Technologien – bildgebende Systeme, Solarzellen, Informationsnetzwerke – müssen zwischen losen Photonen und wohlerzogenen Elektronen vermitteln, aber es kann eine Herausforderung sein, die Teilchen miteinander in Wechselwirkung zu bringen.





T-Ray-Filter: Terahertz-Strahlung bewirkt, dass sich Wellen durch Elektronen in einem Metallblech ausbreiten. Wo sich die Wellen um Löcher im Blech biegen, verursacht das resultierende elektrische Feld die Emission von Terahertz-Strahlung mit einer einzigen Frequenz. Dadurch könnten unterschiedliche Frequenzen mit unterschiedlichen Informationen codiert werden, was die Kapazität in einem drahtlosen Netzwerk erhöht.

Kürzlich wandten sich Forscher, die versuchten, die Photon-Elektronen-Kluft zu überbrücken, einer eigentümlichen physikalischen Einheit zu, die als Oberflächenplasmon bezeichnet wird und wie eine Welle ist, die durch die Elektronenwolke auf der Oberfläche eines Metalls geht. Phänomene wie Licht, das auf eine Metallplatte fällt, induzieren Plasmonen, ähnlich wie das Fallenlassen eines Steins in einen Teich Wellen erzeugt. Form und Bewegung der Wellen hängen von den Eigenschaften des Metalls ab – das kann beispielsweise ein ultradünnes, perforiertes Blech oder eine Nanokugel sein. Nachfolgend finden Sie eine Auswahl von Forschungsprojekten, die versuchen, die Vielseitigkeit des Plasmon zu nutzen.

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