Inhalt, Kontext, Kontrast

Ich habe einen Vortrag gehalten bei Parsons School for Design in New York City letzte Woche, und die Schule hat mich freundlicherweise in einem alten Hotel auf dem Washington-Platz. Nachdem ich aus dem Aufzug ausgestiegen war, wurde ich sofort mit dem dünnsten Flur konfrontiert, den ich je gesehen hatte. Als ich mein eigentliches Zimmer betrat, war ich überrascht, wie geräumig es war, denn der ultradünne Flur hatte mir signalisiert, dass ich mich vielleicht darauf einstellen musste, die Munchkin-Position in meinem Zimmer einzunehmen.





Diese Erfahrung hat mich an die drei C's erinnert, die ich meinen Schülern als die drei Kernprinzipien des Designs beibringen möchte:

  • Inhalt: Es muss eine Botschaft oder Bedeutung geben. Alles braucht einen Grund zu existieren, sonst sollte es nicht.

  • Kontext: Inhalte leben nicht in einem Vakuum. Eine Chanel-Tasche, die auf einem Regal bei Wal-Mart steht, wird nur verwirren.

  • Kontrast: Ein Element wird stärker, wenn ein Gegenelement angeboten wird. Salz schmeckt salziger, nachdem man etwas Zucker getrunken hat.

In diesem Fall ist die Kontrast Zwischen dem Flur und meinem Zimmer hatte ich das Gefühl, dass das Zimmer größer war. Innerhalb des Kontext einen Vortrag zu halten und in New York zu übernachten, war der Raum nichts Spektakuläres, aber durchaus ausreichend. Abschließend noch die Frage, ob dieser Beitrag Inhalt liegt wirklich an dir. Habt einen schönen Rest des Tages.

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