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Leise Bankenpanik
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Eine Bankenkrise wird oft als eine sich selbst erfüllende Prophezeiung angesehen: Banken scheitern, weil zu viele Menschen in Erwartung eines Scheiterns gleichzeitig ihr Geld abziehen. Aber ein neu veröffentlichtes Papier, das von Finanzprofessor Emil Verner mitverfasst wurde, legt nahe, dass Banken ernsthafte Verluste erleiden können, um einen wirtschaftlichen Abschwung zu verursachen, selbst wenn diese dramatische Panik nie eintritt.
Die Forscher untersuchten Bankaktienkurse und Dividenden, Bruttoinlandsprodukt, Inflation und andere Daten aus 46 Ländern zwischen 1870 und 2016. Sie fanden heraus, dass ein Rückgang des Eigenkapitals des Bankensektors um 30 % einen Rückgang des realen BIP um 4,6 % nach drei Jahren vorhersagt Gläubiger geraten sichtlich in Panik — und ein Rückgang um 2,7 %, wenn sie dies nicht tun.
Diese leisen Paniken treten in der Regel auf, wenn Banken durch Entscheidungen wie faule Kredite Vermögenswerte verloren haben. In diesen Fällen, sagt Verner, reduzieren die Banken die Kreditvergabe, wodurch Unternehmen und Haushalte weniger Zugang zu den Krediten haben, die das Wirtschaftswachstum antreiben.
Die Panik kommt nicht aus heiterem Himmel. Ihnen gehen tendenziell fallende Bankaktien voraus, sagt er. Die Eigenkapitalinvestoren der Bank erkennen, dass die Bank Verluste aus den Krediten erleiden wird, die sie hat. Das deutet also darauf hin, dass Panik wirklich oft eher die Folge als die grundlegende Ursache von Problemen ist, die sich aufgrund fauler Kredite bereits im Bankensystem angesammelt haben.
Die Forscher haben ihre vorgestellt Ergebnisse an die politischen Entscheidungsträger in der Hoffnung, dass es ihnen helfen wird, auf zukünftige Krisen zu reagieren.