Ausblick für das Internet der Dinge

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Arthur C. Clarkes weithin zitierter Satz, dass „jede ausreichend fortschrittliche Technologie nicht von Magie zu unterscheiden ist“, scheint heutzutage besonders treffend zu sein. Was wir in früheren Zeiten kulturell als Magie ausgelegt hätten, ist heute eine Realität, die von Technologen auf der ganzen Welt entworfen, geplant, dokumentiert und betrieben wird. Drei Hauptgründe liegen dieser Realität zugrunde: Elektronische Teile sind kleiner und billiger geworden, die Welt ist durch Kommunikation miteinander verbunden und viele Menschen haben einen digitalen Lebensstil angenommen.

Unsere magischen Besen sind Reinigungsroboter; unsere magischen Spiegel sind Smartphones, ausgestattet mit Internet-Suchmaschinen, die ähnlich wie allwissende Orakel funktionieren und unsere Fragen laut mit einer künstlichen menschlichen Stimme beantworten. Und die Idee des Internet of Things (IoT) – ein Begriff, der 1999 von Kevin Ashton vorgeschlagen wurde – ist, dass die im Internet verfügbaren Informationen nicht ausschließlich von Menschen oder Computersystemen produziert werden, sondern auch von den tatsächlichen physischen Dingen in der Umgebung uns solche Fahrzeuge, Kleidung, Getränkedosen, sogar eine Straßenbank. Was kann das IoT also für den Menschen tun?



Wir haben bereits eine Vielzahl von Entwicklungen, wie z. B. Kleidung, die Ihre Laufleistung über ein winziges elektronisches Gerät unter der Schuhsohle überwacht. Einige „intelligente Städte“ haben bereits Netzwerke intelligenter Sensoren eingesetzt, um empfindungsfähige Gemeinschaften zu schaffen, die sich ihrer selbst bewusst sind und sich entsprechend anpassen.

Designer von webverbundenen Produkten stehen jedoch vor einer großen technologischen Herausforderung: Wie können die Geräte autark gemacht werden? Während Sie sich die Unannehmlichkeiten leisten können, Ihr Telefon mehr oder weniger jeden Tag aufladen zu müssen, ist es eine zu große Belastung, die gleiche Art von täglicher Aufmerksamkeit weiteren fünf oder zehn Geräten zu widmen. Im Moment würde es Ihnen wahrscheinlich albern vorkommen, wenn Sie denken müssten, ich müsste meine schicken Schuhe aufladen oder meinen Regenschirm in den Standby-Modus versetzen.

Einige intelligente Geräte, insbesondere tragbare und Outdoor-Geräte, können auf natürliche Weise genügend Energie aus ihrer Umgebung gewinnen, um über lange Zeiträume autark zu funktionieren. Die am weitesten verbreiteten Beispiele sind Umweltsensoren in Städten und Waldgebieten, die mithilfe von Photovoltaikzellen Solarstrom erzeugen. Auffälliger sind jedoch Wearables – etwa Sportschuhe und -geräte – die die Energie, die sich durch Bewegung und Beugung in den Materialien selbst ansammelt, während des Gebrauchs abziehen können.



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  • Das Internet der Dinge: Ausblick und Herausforderungen

Verfolgung unserer täglichen Aktivitäten

Man kann nicht managen, was man nicht misst“ gehört zu den bekanntesten Management-Sprichwörtern der heutigen Zeit. Unternehmen wenden dieses Prinzip ständig an und analysieren und vergleichen Daten in der gesamten Wertschöpfungskette, um Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die den höchstmöglichen Wert zu den geringstmöglichen Kosten bieten. Aber können wir das auch in unserem Alltag mit Armbändern oder Clips mit eingebauten Geräten machen? Können wir alle Daten über unsere täglichen Aktivitäten – Schlafen, Gehen, Essen, Atmen – verfolgen, um unsere Gewohnheiten zu analysieren? Und wie können wir die Ergebnisse unserer Analysen nutzen?

Der Quantifiziertes Selbst Der Trend hat sich in Form beliebter kommerzieller Produkte herauskristallisiert, die die Objekt/Service-Dualität aufweisen, die das Markenzeichen des IoT ist. Auslöser ist das physische Objekt, das Daten aus der Umgebung des Benutzers sammelt. Anschließend sendet das Objekt die Daten an eine Online-Plattform, die Heimat des Dienstes, die die Informationen interpretiert, wertsteigernd mit anderen Quellen integriert und in benutzerfreundlicher Form meldet.



Das Schweigen der Chips

Im Jahr 2009 veröffentlichte die Kommission der Europäischen Gemeinschaften ein Dokument mit dem Titel „Internet der Dinge: Ein Aktionsplan für Europa“, in dem eine kontinuierliche Überwachung der Privatsphäre und des Schutzes erfasster personenbezogener Daten, die Identifizierung potenzieller Risiken und die Einrichtung von Ausschüssen und Foren empfohlen wurden Überwachen Sie das IoT. Die Kommission legte besonderen Wert auf eine Aktionslinie, die als „Stille der Chips“ bezeichnet wird und die Idee zum Ausdruck bringt, dass Einzelpersonen das Recht haben, die Verbindung zu trennen und Sensornetzwerke dazu zu bringen, ihre Aktivitäten nicht mehr zu erfassen und zu überwachen.

Das IoT-Paradigma bringt einige Herausforderungen mit sich. Aber es eröffnet auch eine Welt voller Möglichkeiten, da es auf eine Vielzahl von Sektoren und Märkten anwendbar ist, darunter Logistik- und Transportmanagement, vernetzte Möbel und Geräte, landwirtschaftliche Überwachungssysteme, intelligente Kleidung und Zubehör, Spielzeug, Unterhaltung und Kunst. Experten gehen davon aus, dass bis zum Ende dieses Jahrzehnts zwischen 20 und 50 Milliarden Produkte mit dem Internet verbunden sein werden – allesamt darauf ausgelegt, uns das Leben leichter zu machen.



Wir erleben nur die frühen Stadien in der Geschichte intelligenter, mit dem Internet verbundener Produkte. Viele Herausforderungen liegen vor uns: Sicherheits- und Datenschutzprobleme, Produktenergie- und Wartungsbedarf, neue Produkt-Person-Beziehungsmodelle, die zu Produkt-Benutzer-Hersteller-Beziehungen führen, und neue Geschäftsmodelle, die die Objekt-/Dienst-Dualität widerspiegeln.

Die Magie verzauberter Objekte wird endlich wahr. Sie sind hier, um zu bleiben. Und sie sind hier, um uns zu helfen und faszinierende neue Horizonte zu eröffnen.

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