Der vom Menschen verursachte Klimawandel erhöht die prognostizierten Niederschläge des Hurrikans Florence um 50 Prozent

Kategorie: Klimawandel Gesendet 13. September

Eine wegweisende Studie hat ergeben, dass North Carolina dank der Auswirkungen der globalen Erwärmung ein größerer, feuchterer und intensiverer Sturm bevorsteht.





Die Nachrichten: Der Hurrikan Florence wird voraussichtlich am Freitag North Carolina treffen, und der US National Weather Service sagt jetzt voraus, dass einige Gebiete sehen werden mehr als 30 Zoll Regen. Aber noch bevor der Sturm eintrifft, haben Forscher der Stony Brook University herausgefunden haben wie sehr wir den vom Menschen verursachten Klimawandel für die Verwüstung verantwortlich machen können, die er wahrscheinlich mit sich bringen wird. Die Antwort ist ziemlich dramatisch: Etwa 50 Prozent der erwarteten Niederschläge sind auf menschliche Emissionen zurückzuführen, die den Sturm auch um etwa 80 Kilometer größer und an Intensität verstärkten.

Wie sie es gemacht haben: Die Idee ist ziemlich einfach: Forscher führen Klimamodelle mit realen Klimabedingungen durch – in diesem Fall Lufttemperaturen, Feuchtigkeitsniveaus und Meeresoberflächentemperaturen – und führen die Modelle dann erneut mit den Werten aus, die mit dem Klima zu sehen gewesen wären nicht künstlich erwärmt. Bisher wurde so etwas jedoch nur nach einem Wetterereignis versucht (man zeigte zum Beispiel, dass der Hurrikan Harvey durch den Klimawandel viel wahrscheinlicher wurde).

Was es bedeutet: Klimaforscher werden immer präziser darin, den Einfluss des menschengemachten Klimawandels auf einzelne Wetterereignisse herauszuarbeiten. In den letzten Jahren haben Studien gezeigt, wie Hitzewellen, Schneestürme, strömende Regenfälle und tropische Wirbelstürme durch die Auswirkungen unserer Gewohnheiten zur Verbrennung fossiler Brennstoffe verstärkt wurden. Forscher haben nun den nächsten Schritt unternommen, um zu zeigen, wie viel von der Wut eines bevorstehenden Sturms uns angelastet werden kann.