Facebook gibt zu, dass es versagt hat, als es darum ging, die Gewalt in Myanmar zu stoppen

Kategorie: Silicon Valley Gesendet 06.11

Eine von Facebook in Auftrag gegebene unabhängige Bewertung ergab, dass das Unternehmen mehr tun muss, um die Aufstachelung zu Gewalt im Land zu verhindern.





Etwas Hintergrund: Das soziale Netzwerk wurde um 2013 zum wichtigsten Mittel der Online-Kommunikation in Myanmar. Bald darauf wurde die Plattform auch zum einfachsten Weg, um Gewalt zwischen Buddhisten und Rohingya-Muslimen zu fördern. Aber Facebook hat Hassreden im Land lange ignoriert und sich bemüht, ihre Verbreitung zu stoppen.

Die Nachrichten: Facebook veröffentlicht ein Bericht Montag von der gemeinnützigen Organisation Business for Social Responsibility über die Rolle, die sie bei der Anstiftung zum Hass in Myanmar gespielt hat. Ein begleitender Blogbeitrag vom Unternehmen sagte: Wir sind uns einig, dass wir mehr tun können und sollten.

Mehr was? Die Veröffentlichung eines Berichts ist schön und gut, aber was werden sie tatsächlich gegen das Problem tun? Die gemeinnützige Organisation empfahl Facebook:



—bessere Durchsetzung seiner Gemeinschaftsstandards in Myanmar
—Einbindung in lokale Organisationen
— Daten darüber austauschen, was geschehen ist, um Menschenrechtsverletzungen zu bewerten
—Entwickeln Sie KI, die die Reaktionsfähigkeit verbessern kann
– Beginnen Sie jetzt mit der Planung von Problemen, die später zu weiterer Gewalt im Land führen könnten

Der Bericht prognostiziert, dass die Wahlen in Myanmar im Jahr 2020 ein erheblich erhöhtes Menschenrechtsrisiko darstellen werden, und Facebook muss sich auf diese Eventualität vorbereiten.

Können sie es reparieren? Facebook sagt, es arbeite an einigen der skizzierten Lösungen. Aber es könnte zu wenig sein, zu spät. Und wie wir bereits gesagt haben, obwohl KI eine attraktive Lösung zu sein scheint, gibt es Probleme mit den Plänen des sozialen Netzwerks, künstliche Intelligenz zur Bekämpfung von Hassreden einzusetzen.