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Jay Fiske, MBA ’98, SM ’98
Jay Fiske erschreckte seine Mutter, als sie ihn im Alter von acht Jahren beim Herumbasteln an einer 120-Volt-Steckdose fand. Er baute mit einem sezierten Wecker eine Alarmanlage für sein Schlafzimmer auf. Ich war neugierig, wie die Dinge funktionieren, sagt Fiske, der jetzt Vice President of Operations bei Wakonda Technologies in Massachusetts ist.

Jay Fiske schleppt seine Tochter Tabitha während eines Skiausflugs in der Trapp Family Lodge in Vermont ab.
Fiskes Leidenschaft für Mechanik ist nach wie vor im Mittelpunkt seiner Arbeit geblieben. Während seines Studiums 1993 an der Yale University arbeitete er bei Solectria, einem Spin-off des MIT, das Elektrofahrzeuge herstellte. Nach Yale ging er als Associate in das Center for Operations Technology zu Coopers und Lybrand Consulting, wo er für Kunden aus vielen Branchen Lean-Manufacturing-Systeme konzipierte und implementierte. Er realisierte ein Just-in-Time-System für eine große Blechfertigung, das die Montagezeit um 75 Prozent verkürzte und die Arbeitskosten halbierte. Durch diese Arbeit habe ich gelernt, was es heißt, ein wettbewerbsfähiger US-Hersteller zu sein, sagt er.
Diese Geschichte war Teil unserer Ausgabe vom Mai 2009
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Am MIT erwarb Fiske sowohl einen MBA als auch einen SM als Fellow im Leaders for Manufacturing-Programm. Nach seiner Tätigkeit bei Teradyne wurde er 2005 General Partner des Massachusetts Green Energy Fund, einer privaten Venture-Capital-Gruppe, die sich auf Startups im Bereich erneuerbare Energien konzentriert. Er leitete unter anderem den Due-Diligence-Prozess für Wakonda und 2008 trat dem Unternehmen mit Sitz in Woburn bei, das innovative und kostengünstige Solar-Photovoltaik-Produkte entwickelt, die in Baugrundlagen wie Dachziegel integriert werden.
Fiske kehrt oft zum MIT zurück, um seine Begeisterung für Innovation zu stärken. Ich liebe es, mit Professoren aus Bereichen wie Ingenieurwesen und Materialwissenschaften zu sprechen, sagt er. Die enorme Menge an Forschung im Zusammenhang mit sauberer Energie, die aus dem MIT hervorgeht, ist sehr aufregend.
Mit Blick auf die nationale Szene glaubt Fiske, dass Präsident Barack Obama saubere Energie stärker unterstützen wird. Auch hinsichtlich der USA als Produktionsstandort bin ich optimistisch, sagt er. Bei der traditionellen Energie dreht sich alles um das Extrahieren und Verfeinern. Bei einem Großteil der erneuerbaren Energien geht es darum, Spitzentechnologien zu äußerst wettbewerbsfähigen Kosten herzustellen.
Fiske lebt mit seiner Frau Margaret Chen, einer Anlageberaterin, und seinen beiden Töchtern, der fünfjährigen Tabitha und der neunjährigen Mari, in Winchester, MA. Die Familie verbringt gerne Zeit im Freien, zum Beispiel beim Langlaufen und Radfahren.
