Magnetschwebebahnen

In der Zukunft des Transportwesens könnten Reisende in Fahrzeugen ohne Flügel fliegen. Magnetschwebebahnen, die sich die Anziehungs- und Abstoßungskräfte von Magneten zunutze machen, düsen nur Millimeter neben einer Spezialschiene durch die Luft – teilweise mit einer Geschwindigkeit von 550 Stundenkilometern. Magnetschwebebahnen sind leiser und verbrauchen weniger Energie als Züge mit Rädern, die das Gleis berühren.





Die Stadt Shanghai, China, baut eine deutsche Hochgeschwindigkeitsmagnetschwebebahn namens Transrapid, die die Menschen die 33 Kilometer zwischen der Innenstadt von Shanghai und dem internationalen Flughafen Pudong befördern wird. Und bis 2004 wird das US-Verkehrsministerium ein 950-Millionen-Dollar-Projekt zum Bau einer Magnetschwebebahn entweder zwischen Baltimore und Washington oder zwischen dem Pittsburgh International Airport und der Innenstadt von Pittsburgh finanzieren.

Es ist Zeit für Clockless Chips

Diese Geschichte war Teil unserer Ausgabe vom Oktober 2001

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Der Transrapid-Zug wird durch magnetische Kräfte angetrieben, geführt und levitiert. Am unteren Ende des Zuges befestigte Rahmen biegen sich um eine T-förmige Fahrbahn nach unten; An den Rahmen befestigte elektromagnetische Schwebemagnete werden von Magnetschienen an der Fahrbahnunterseite angezogen und heben den Zug um etwa 15 Zentimeter an. Ein durch den Fahrweg fließender Wechselstrom erzeugt ein elektromagnetisches Feld, das sich entlang der Schienen ausbreitet. Die Magnete an den Rahmen werden von diesem Wanderfeld angezogen, das den Zug nach vorne zieht, ähnlich wie ein Kühlschrankmagnet, der unter Papier bewegt wird, einen zweiten Magneten über die Oberseite zieht. Um den Zug zu verlangsamen, wird das Fahrfeld in umgekehrter Richtung bewegt. Sensoren überwachen den Abstand zwischen Magneten und Fahrweg, ein Computer regelt die Stromstärke der Magnete, um den Spalt konstant auf 10 Millimetern zu halten. Führungsmagnete und Sensoren an den Seiten der Rahmen sorgen dafür, dass das Fahrzeug über der Führungsbahn zentriert bleibt.



Ein weiteres Magnetschwebesystem, das in Japan entwickelt wird, verwendet supraleitende Magnete, um einen Zug zu schweben und anzutreiben, und nutzt sowohl anziehende als auch abstoßende Kräfte aus. Die Magnete befinden sich an den Seiten des Zuges und an der Innenseite einer U-förmigen Fahrbahn. Das Fahrzeug rollt auf Gummireifen, bis es 100 Stundenkilometer erreicht. Ein elektrischer Strom erzeugt dann zwei gegenläufige Magnetfelder, die den Zug 10 Zentimeter über den Fahrweg heben. Die Magnetanordnung an den Seiten zieht und schiebt den Zug weiter. Beide Züge bieten eine reibungslose, ruhige und reibungslose Fahrt, die selbst im Luftverkehr unerreicht ist - obwohl der Zug buchstäblich über dem Boden fliegt.

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