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Radioteleskop-Array zur Aufdeckung kosmischer Magnetfelder
Eines der großen Arbeitspferde der modernen Astronomie ist das Very Large Array (VLA) in New Mexico, ein Y-förmiges Netzwerk aus 27 Radioteleskopen mit jeweils 25 Metern Durchmesser.
Seit seiner Erbauung in den 1970er Jahren hat das VLA dazu beigetragen, unsere Sicht auf das Universum zu verändern. Das Array hat Hochfrequenzbilder von allem erstellt, von der Sonne und Planeten bis hin zu Quasern, Pulsaren und Supernova-Überresten.
Aber jetzt, da sie über 30 Jahre alt ist, beginnt die VLA zu knarren. Aus diesem Grund wurde es auf den neuesten Stand der Technik gebracht.
Wenn dieses Upgrade Ende nächsten Jahres abgeschlossen ist, wird die neue Maschine als Very Large Array Expansion Project oder EVLA bezeichnet.
Heute geben Rick Perley und seine Freunde vom National Radio Astronomy Observatory, das die VLA betreibt, einen Überblick über die Upgrades, in denen die alte Dame gerade steckt. Sie skizzieren auch die neue Wissenschaft, die die EVLA durchführen wird.
Und es scheint ein beeindruckendes Tier zu sein. Die EVLA wird weitaus größere Fähigkeiten und Flexibilität haben als die VLA, sagen Perley und Co.
Insbesondere wird es in der Lage sein, die Stärke und Topologie von Magnetfeldern im kosmischen Maßstab zu erkennen, indem es die von ihnen erzeugten Radioemissionen betrachtet; es wird in der Lage sein, bei optischen Frequenzen durch den Staub zu blicken, der viele Objekte umhüllt, und es wird die Entstehung und Entwicklung naher Galaxien und galaktischer Kerne verfolgen.
Und das Beste daran – diese Achterbahnfahrt der Hochfrequenzdaten kostet nur 96 Millionen US-Dollar. Das ist das astronomische Äquivalent von Erdnüssen.
Ref: arxiv.org/abs/1106.0532 : The Expanded Very Large Array - Ein neues Teleskop für neue Wissenschaft