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Die eine Art von Bildschirmzeit, die Ihren Kindern wahrscheinlich keine Depressionen bereiten wird
Kategorie: Mensch und Technik Gesendet 15. Juli
Die Nutzung sozialer Medien und die Fernsehzeit werden seit einiger Zeit mit Depressionen bei Tweens und Teenagern in Verbindung gebracht – aber eine neue Erkenntnis deutet darauf hin, dass nicht jede Bildschirmzeit ein Wermutstropfen ist.
Wie: Die Forscher untersuchten über einen Zeitraum von vier Jahren im Großraum Montreal 3.826 Jugendliche, die in die siebte Klasse kamen, fast gleichmäßig auf Jungen und Mädchen verteilt. Der lernen , geführt von Patricia Conrod an der Université de Montréal und in JAMA veröffentlicht, untersuchte, wie Selbstberichte über depressives Verhalten mit der Verwendung von vier Arten von Bildschirmen korrelieren: Computer, soziale Medien, Fernsehen und Videospiele.
Sind das nicht alte Nachrichten? Ja. Das Überraschende an der Studie ist jedoch, dass sie Videospiele als die einzige Form der Bildschirmzeit isoliert, die in ihren Auswirkungen auf Depressionen bei Teenagern neutral ist. Das könnte daran liegen, dass Videospiele oft keine Teenager oder Menschen darstellen, sagte Conrod. Soziale Medien und Fernsehen hingegen können mit einem Rückgang des Selbstwertgefühls in Verbindung gebracht werden, weil das, was Conrod Bilder von idealisierten Leben nannte, die Kinder dazu bringen, sich mit den glänzenden, gefilterten, unrealistischen Bildern zu vergleichen, die ihnen gezeigt werden.
Eine weitere Überraschung: Conrod und ihr Team fanden keine Beweise dafür, dass die Bildschirmzeit die wöchentliche körperliche Aktivität beeinflusste. Dies deutete uns darauf hin, dass die Beziehung zwischen Fernsehen und sozialen Medien zu Depressionen eher durch Inhalte und Gedanken als durch körperliche Aktivität vermittelt wird, sagte sie.
Gibt es eine Art Bildschirmzeit, die positiv ist? Laut Conrod, nein.
Was kommt als nächstes? Eine Menge; diese Forschung steckt noch in den Kinderschuhen. Demografische Daten – wie Geschlecht, Sozioökonomie und frühere Gesundheitsfaktoren eine Rolle bei Depressionen ab Bildschirmzeit spielen könnten – müssen genauer betrachtet werden, sagte Conrod. Die Forscher haben auch noch nicht vollständig herausgefunden, was genau die Bildschirmzeit ist, die Depressionen verursacht hat. Ist es eine bestimmte Art von Bild? Gibt es bestimmte Verhaltensweisen, die Menschen gefährden? Die Beantwortung dieser Fragen wird nicht einfach sein, aber sie könnte uns helfen, ein gesünderes Leben zu führen.