Roboter werden es nicht in unsere Häuser schaffen, bis sie einen gesunden Menschenverstand haben

Jeremy Hafen





Künstliche Intelligenz hat in Bereichen wie der Bild- und Spracherkennung enorme Fortschritte gemacht, vor allem durch das Training der Maschinen mit großen Mengen gekennzeichneter Daten. Aber Roboter, die durch die reale Welt navigieren müssen, stehen vor einzigartigen Herausforderungen. Infolgedessen sind Roboter immer noch weitgehend auf stark strukturierte Umgebungen wie Fabriken beschränkt, in denen sie sich wiederholende Aufgaben ausführen.

Sergey Levine, Assistenzprofessor für Elektrotechnik an der UC Berkeley, sagt, wenn Roboter jemals ihren Weg in Häuser und unser breiteres tägliches Leben finden sollen, müssen sie sich den gesunden Menschenverstand beibringen, der es ihnen ermöglicht, sich in unbekannten und unstrukturierten Umgebungen zurechtzufinden.

In seiner Rede auf der EmTech Digital-Konferenz von MIT Technology Review in San Francisco nannte Levine mehrere Beispiele von Robotern, die bemerkenswerte Fortschritte dabei gemacht haben, sich selbst beizubringen, wie man ohne gekennzeichnete Daten oder menschliche Aufsicht durch die Welt navigiert. In einem aktuellen Beispiel verwendete ein vierbeiniger Roboter eine KI-Technik namens Deep Reinforcement Learning, um nach nur zwei Stunden das Gehen zu lernen.



Wie lange noch, bis Roboter in der Lage sind, in unseren Häusern zu leben? Schwer vorherzusagen, sagt Levine. Kurzfristig sieht er jedoch, dass sie zunehmend bei verschiedenen Lieferaufgaben und beispielsweise in Krankenhäusern für Aufgaben wie das Bettenmachen eingesetzt werden.

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