So verkauft ein beliebtes kostenloses Antivirenprogramm Ihre Daten

Kategorie: Rechnen Gesendet 27. Jan Avast-Rezeption Avast-Rezeption





Eines der beliebtesten Antivirus-Unternehmen der Welt verkauft laut neuen Berichten sensible Daten von Menschen auf eine Weise, die ihre Privatsphäre gefährden kann.

Der Täter: Avast ist ein milliardenschweres Computersicherheitsunternehmen mit Sitz in der Tschechischen Republik. Seine Software wird von schätzungsweise 400 Millionen Menschen auf der ganzen Welt verwendet. Letztes Jahr es aufgetaucht dass das Unternehmen Daten zum Benutzerverhalten aufsaugte und verkaufte – und jetzt wurde das Ausmaß dieser Bemühungen dargelegt neue Berichte von Vice und PCMag .

Abhören beim Surfen: ZU Forbes-Bericht 2019 erläuterte zunächst, wie Avast und das Tochterunternehmen AVG Browsererweiterungen verwenden, um alles zu überwachen, was ihre Kunden tun. Diese Daten werden dann als Erkenntnisse über eine Tochtergesellschaft namens Jumpshot an Firmenkunden verkauft. Jeder Deal ist Millionen von Dollar wert, und zu den Kunden gehören Google, Microsoft, PepsiCo und McKinsey.



Die Daten sind anonymisiert, das haben Studien aber immer wieder gezeigt Deanonymisierung diese Art von Daten ist möglich.

Wyden Berufung: Senator Ron Wyden, ein Demokrat aus Oregon, der weithin als Falke in Datenschutzfragen bekannt ist, war dabei Kontakt mit Avast seit Dezember 2019 über den Verkauf von Benutzerbrowserdaten.

Das immer heller werdende Rampenlicht auf das Unternehmen hat bereits einige Folgen gezeigt. Seit letzter Woche müssen sich Avast-Benutzer nun ausdrücklich für die Datenerfassung und den Verkauf entscheiden.



Was mit all den bereits abgesaugten Daten passiert, ist allerdings unklar. Wyden besteht darauf, dass das Unternehmen die gesammelten Daten löschen sollte, bevor es seine Kunden um Zustimmung bittet. Avast reagierte nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.