Supercomputing ist gerade zur jüngsten Front im Handelskrieg zwischen den USA und China geworden

Kategorie: Rechnen Gesendet 22. Juni F&E bei Sugon, China F&E bei Sugon, China





Amerika beschränkt den Zugang großer chinesischer Computerfirmen zu US-Technologie für die superstarken Maschinen.

Die Nachrichten: Nach Angaben des Wall Street Journal, des US-Handelsministeriums hat neue Beschränkungen für Tech-Exporte auferlegt das wird fünf große chinesische Hersteller von Supercomputern daran hindern, US-Komponenten zu verwenden. Die Beschränkungen werden sich auf die Verkäufe von US-Chipherstellern wie Intel, AMD und Nvidia an die Firmen auswirken.

Die Ziele: Zu den betroffenen Unternehmen gehören Sugon aus Peking und drei seiner Tochtergesellschaften sowie das Wuxi Jiangnan Institute of Computing Technology. Das Handelsministerium sagt, Sugon habe eingeräumt, dass das chinesische Militär zu seinen Kunden gehöre. Wuxi Jiangnan gehört der chinesischen Volksbefreiungsarmee.



Warum Supercomputer treffen? Denn die gigantischen Maschinen werden nicht nur für Dinge wie Klimamodellierung und Materialforschung eingesetzt. Sie helfen auch bei der Entwicklung von Nuklearwaffen und anderer militärischer Ausrüstung und treiben auch zunehmend die Spitzenforschung im Bereich der künstlichen Intelligenz voran.

Exascale-Rivalität: Amerika verfügt immer noch über den leistungsstärksten Supercomputer der Welt namens Summit, aber sowohl das Land als auch China rennen um die Entwicklung der ersten „Exascale“-Maschine, die fünfmal schneller sein wird. Jeder Mensch auf der Erde müsste etwas mehr als vier Jahre lang jede Sekunde jeden Tag eine Berechnung durchführen, um das zu tun, was ein Exascale-Computer im Handumdrehen erledigt. Der Schritt der USA, Hardware-Exporte einzuschränken, könnte ihnen in diesem Wettbewerb einen Vorteil verschaffen, aber sie wird wahrscheinlich auch Chinas Bemühungen beschleunigen, einheimische Chiplieferanten zu entwickeln.