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Eine neue Geldwäscheregel zwingt Krypto-Börsen zum Durcheinander
Kategorie: Blockchain Gesendet 06. Feb
Globale Finanzinstitute verwenden ihr eigenes sicheres Nachrichtensystem namens SWIFT, um Informationen über Finanztransaktionen auszutauschen und die Geldwäschevorschriften einzuhalten. Jetzt stehen Kryptowährungsbörsen unter dem Druck der Regulierungsbehörden, ein ähnliches System zu schaffen, aber es ist überhaupt nicht klar, wie.
Die Reiseregel: Im Juni schickte die Financial Action Task Force (FATF), die einflussreiche Geldwäsche-Aufsichtsbehörde, Schockwellen durch die Branche, als sie ihren 37 Mitgliedsstaaten auf der ganzen Welt empfahl, eine umstrittene neue Regel für sogenannte Anbieter von Diensten für virtuelle Vermögenswerte einzuführen. Die Regel, nach der Börsen Informationen über die Identität des Absenders und des Empfängers von Überweisungen über einen bestimmten Schwellenwert hinweg austauschen müssen, ähnelt einer US-amerikanischen Bankenregulierung namens the Reiseregel .
SWIFT, aber für Krypto? Kritik haben argumentiert dass die neue Regel belastend ist, weil sie die Industrie auffordert, eine völlig neue technische Infrastruktur für den Informationsaustausch aufzubauen. Aufgrund der pseudonymen Natur der Kryptowährung ist es beispielsweise für Börsen nicht unbedingt offensichtlich, wenn ein Kunde Geld an eine andere Börse sendet. Alles, was sie sehen können, ist eine Reihe von Buchstaben und Zahlen, sodass der Absender genauso gut Geld auf eine andere Brieftasche überweisen könnte, die dieselbe Person kontrolliert. Jetzt müssen sich die Börsen irgendwie identifizieren. Andere haben argumentiert, dass die Regel potenzielle Geldwäscher dazu bringen wird, Dienste und Tools zu nutzen, die schwerer zu überwachen sind . Nichtsdestotrotz blieb der Branche keine andere Wahl, als etwas wie das SWIFT-Netzwerk zu entwickeln, aber für Krypto. Und sie müssen sich schnell etwas einfallen lassen; Die FATF plant, ihre Fortschritte im Juni zu überprüfen.
Ein kompliziertes Durcheinander: Nach einem neuen, Detaillierter Einblick in den Prozess von CoinDesk , bleiben heikle Fragen darüber, wie genau Börsen Informationen untereinander übertragen sollten. Sollte dieser Prozess eine Blockchain verwenden oder sich auf ein traditionelleres, zentralisiertes Design stützen? Soll es ein kommerzielles Produkt sein oder auf Open-Source-Software basieren? Sollten Börsen mehrere Produkte bereitstellen oder sollten alle versuchen, sich auf eines zu einigen? Laut CoinDesk befinden sich derzeit mehr als 20 verschiedene Produkte in der Entwicklung.
Auch rechtliche Kopfschmerzen: Das Problem ist kein rein technologisches. Wenn Börsen Informationen austauschen müssen, die ihre Kunden identifizieren, müssen sie sich auch an Datenschutzgesetze wie die DSGVO der Europäischen Union halten.
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