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Treffen Sie das Roboter-U-Boot, das als Feuerfisch-Raubtier fungiert
Kategorie: Künstliche Intelligenz Gesendet 04.06
Dieser Tauchroboter namens Guardian LF1 jagt, betäubt und fängt Rotfeuerfische, invasive Raubtiere, die einheimische Fische und Krebstiere im Atlantik bedrohen.
Raubtier: Der Guardian LF1 verfügt über acht Triebwerke, einen Bordcomputer, eine Kamera und eine Stromquelle sowie eine Reihe von Niederspannungs-Betäubungsplatten und eine Kammer zur Aufbewahrung gefangener Fische. Es wird mit einem Halteseil von der Oberfläche aus gesteuert, enthält aber einen Autopiloten und ein Computer-Vision-System, das Feuerfische von anderen Arten unterscheiden kann.
Beute: Feuerfisch (besser bekannt als Pterois) sind im Indopazifik beheimatet, wurden vor einigen Jahrzehnten in die Gewässer vor den USA eingeführt und haben sich seitdem in der Karibik und im Golf von Mexiko ausgebreitet. Ohne ein natürliches Raubtier gedeihen sie und richten Chaos in einheimischen Ökosystemen an.
Profitieren: Der Roboter kostet etwa 1.000 US-Dollar, könnte seinem Betreiber aber an einem guten Tag Feuerfische im Wert von 1.500 bis 2.000 US-Dollar einbringen, behaupten seine Schöpfer (vorausgesetzt, der Fisch kann für Lebensmittel verkauft werden). Die neueste Version des Roboters kann bis zu 1.000 Fuß tief tauchen, unterhalb der Reichweite von Sporttauchern. Der Roboter wurde von einer gemeinnützigen Organisation namens Roboter im Dienst der Umwelt (RSE), gegründet von Erika Winkel und ihrem Ehemann Colin, Mitbegründer und CEO von iRobot.
Der Punkt: Der Guardian LF1 zeigt, wie die Kosten für Sensoren und fortschrittliche Algorithmen sinken. iRobot stellt eine Reihe erfolgreicher Heimroboter her, darunter die Roomba-Roboter-Staubsauger, die sich selbst zu äußerst geschickten Navigatoren entwickelt haben. Während die ersten Roombas blind herumdutzten, beinhaltet die neueste Version die Möglichkeit, das Zuhause seines Besitzers zu kartieren.